Einem Forscherteam aus Wien könnte der Durchbruch in der Krebsforschung gelungen sein: In jahrelanger Forschungsarbeit wurde eine neue Therapie entwickelt. Diese ist bereits so ausgereift, dass sie an krebskranken Menschen erfolgreich angewandt werden kann.
Der Wirkstoff ist dabei in ein Eisentransportptrotein eingeschlossen, welches in die Krebszellen eindringen soll. Der Wirkstoff kann von den Krebszellen aufgenommen werden, da diese Eisen zum Wachstum benötigen. Im Idealfall sterben die Krebszellen ab, wenn die Substanzen erfolgreich in die bösartigen Zellen gebracht werden können. Einige Krebspatienten sind schon in den Genuß dieser neuen Therapiemethode gekommen, es konnte eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bernhard Keppler is der Kopf des Forscherteams, das an der neuen Therapie arbeitet.
Die österreichische Forschungsförderungs=
gesellschaft unterstützt das Projekt finanziell mit einer Summe von drei Millionen Euro. Der Projekleiter selbst ist seit langem ein sehr erfahrener Experte im Bereich der Krebsbekämpfung. Innerhalb der letzten zwei Jahrzente entwickelte er jährlich über 100 verschiedene Verbindungen und überprüfte diese nach seinen Theorien auf Wirksamkeit. Obwohl die wenigsten Substanzen wirken, konnte schon bei acht Patienten eine Stabilisierung erreicht werden. Keppler ist zuversichtlich und wird an seiner Arbeit festhalten.