Der Sicherheitsdienstleister Websense Security Labs warnt in seinem Blog über einen neuen Computervirus, der Skype als Überträgermedium nutzt. Besonders fatal ist die Tatsache, dass es sich bei dem Virus um einen Passwort-Trojaner handelt.
Derzeit kümmert sich das Sicherheitsunternehmen um die Auswertung der bereits vorhanden Daten über den Virus. Eine Tatsache steht schon fest: Der Virus sucht auf den befallenen Computern nach Passwörtern, die zum Beispiel für den Login-Prozess auf Webseiten verwendet werden. Die gefundenen Passwörter übermittelt der Wurm anschließend an einen Internet-Server. Es ist außerdem bereits bekannt, dass sich der Wurm versucht, sich über die befallenen Rechner weiter zu verbreiten. Laut Websense Security Labs macht sich der Wurm keine Sicherheitslücke im IP-Telefonie-Programm Skype zunutze, sondern fordert den Anwender auf, eine Datei herunterzuladen. Doch ist die ausführbare Datei "sp.exe" einmal auf dem Rechner gespeichert, versucht diese sofort weiteren Code aus dem Internet herunterzuladen. Derzeit ist vor allem die Region um Korea betroffen, so Websense. Weitere Informationen zu diesem neuen Trojaner will Websense zu einem späteren Zeitpunkt noch bereitstellen. Abhilfe gibt es im Moment leider noch keine, weil der Computervirus einfach noch zu neu ist. Für all diejenigen, die Skype nutzen, kann ich an dieser Stelle nur den Tipp geben, keine ausführbaren Daten mit dem Namen sp.exe anzunehmen, auch wenn sie von Freunden stammen sollten. Aber wie bereits erwähnt, ist zur Zeit nur Korea von dem Virus befallen. Für weitere Informationen verweise ich auf den Blog von Websense Security Labs: [Hyperlink]