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Verseuchte iPods im Umlauf!

Technik - 18. Oktober 2006 von Webmaster

McDonalds macht es vor, Apple macht es nach: Ein kleiner Prozentsatz der seit dem 12. September ausgelieferten iPods sind mit einem Virus infiziert. Schuld an der Misere sei laut Apple Microsoft, da die Windows Betriebssysteme zu unsicher seien.

Microsoft sei deswegen an dem Unglücksfall schuld, da der Konzern gegen derartige Sicherheitslücken nichts entgegenzusetzen hat - Laut Apple. Der Virus wurde wahrscheinlich über einen verseuchten Windows-Rechner, welcher am Produktionsprozess beteiligt war, in die iPods eingeschleust. Der Virus selbst schadet weder Apple-Rechnern noch dem iPod selbst. Er kann sich lediglich in Windows-Rechner einnisten und sich von dort aus verbreiten. Apple selbst war allerdings zu keiner eindeutigen Stellungsnahme bereit. Auf der Homepage des Unternehmens war lediglich der Name einer ausführbaren Datei zu finden: RavMonE.exe - Dies lässt auf einen Spyware-Wurm der Variante W32/RJump schließen. Erstaunlicherweise

ist dies schon der zweite Vorfall dieser Art innerhalb einer Woche. Schon vor einige Tagen machten verseuchte McDonalds MP3-Player die Runde. Nun sollte aber endgültig bewiesen sein, dass jedes externe Speichermedium eine potentielle Gefahr darstellen kann. Es ist daher umso wichtiger, seine Antivirensoftware aktuell zu halten. Leider gab es wirklich schon einige europäische Kunden, die einen Virusbefall bestätigen konnten. Apple gab aber schon Entwarnung, die Probleme seien behoben worden und alle ab dem jetzigen Zeitpunkt ausgelieferten iPods werden virenfrei sein. Außerdem rüstete Apple auf, sodass in Zukunft keine Vorfälle dieser Art mehr passieren können.