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Mountainbiken in / um Wien:

Das mit dem Mountainbiken in, beziehungsweise um, Wien ist so eine Sache. Es gibt ja in Wirklichkeit keine richtigen Berge hier, und genau das ist das Problem. Doch halt! Es gibt ja immer noch den Bisamberg, den Leopoldsberg und den Kahlenberg! Immerhin ein kleiner Lichtblick in den Augen eines Bikers. Diese drei Berge sind aus der Donaustadt (22. Bezirk von Wien) sehr einfach über die Donauinsel zu erreichen. Und auf dem Leopoldsberg gibt es sogar eine Downhillstrecke! Diese war meinem Trek Fuel 70 aber dann doch etwas zu heftig, da diese meines Erachtens nicht ganz einfach zu befahren ist und teilweise bestimmt 100% Gefälle aufzuweisen hat, was für mechanische Scheibenbremsen nicht mehr ganz einfach zu erbremsen ist. Dann halt den Nasenweg wieder runter gebrettert, war dann eigentlich auch ganz witzig und vor allem schnell! Aber ob die vielen Stufen meinem neuen Tretlager gut getan haben, wage ich zu bezweifeln. Aus diesem Grund hat sich mein Cross-Country Bike am Bisamberg auch gleich viel wohler gefühlt. Es gibt hier nämlich auch so etwas wie eine kurze Downhillstrecke (möglicherweise gibt es auch noch mehr, ich habe allerdings keine anderen gefunden), nicht sehr schwer zu befahren, vorbei an Weingärten, immer stetig bergab und schlussendlich mit einem Ende an einem Pflasterweg, welche es am Bisamberg zuhauf gibt, die man dann auch noch runter fahren kann. Immerhin, ich erreichte auf dieser Strecke doch Geschwindigkeiten von bestimmt mehr als 45 km/h, wenn nicht sogar mehr als 50 km/h. Ob das meinem, eher leicht gebautem und nicht als Downhillbike konzipiertem Rad auch so gefallen hat wie mir, ist allerdings fraglich. Immerhin, es gab keine Verletzten und soweit ich dass bis jetzt beurteilen konnte auch keine gröberen Schäden am Material. Doch eines ist für solche Ausflüge in höhere Gefilde (die man ja dann auch immer irgendwie runterkommen muss) Pflicht: Ein Helm, wenn nicht sogar ein Vollhelm (Downhillhelm), denn man wird doch schneller als auf der Straße und der Belag ist auch nicht so toll wie Asphalt, sprich man kann schneller einen Stern reißen als man denkt, auch wenn es sich hier nicht um die extremsten Strecken handelt. Ob der Kahlenberg auch so etwas Ähnliches wie Downhillstrecken zu bieten hat, kann ich leider nicht sagen da ich noch keine Zeit hatte diesen Berg zu erkunden! Immerhin, mal etwas Abwechslungsreicher als die Lobau oder die kleinen Sprünge in Groß-Enzersdorf!